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im Stalle Kuh, Ochse und Külbchen muht.
Nun geht die Heerde, mit Glokken geziert, zur Weide hinaus, vorn Hirten geführt.
Noch ziehen die blockenden Schaafe vorbei.
Der Schüler und Philax bewachen sie treu.
Ich lobe das Land; Hof, Wiese und Feld mir mehr als Pracht der Städte gefallt!
i2. Das Rindvieh.
Unter den Hausthieren ist eins der allcrvorzüglichsten die Knh. Kühe und Ochsen nennt man gewöhnlich Rindvieh. Der Ochse ist ein sehr nützliches Thier. Im Leben muß er ziehen, und geschlachtet giebt sein Fleisch sehr nahrhafte und gesunde Speist, und sein Fell festes Leder. Selbst seine Hörner sind brauchbar. Er ist beherzt und stark, und hat gespaltene Klauen. (Er ist das Bild der Unartigkcit und Grobheit.) Die Kuh wird uns schon im Leben außerordentlich nützlich durch ihre Milch; daraus wird Käst und Butter gemacht. Ihr Fleisch, Fett, Fell und Hörner werden, wie die des Ochsen gebraucht.
Aber die Kuh muß den Kindern noch ganz besonders merkwürdig und lieb seyn; denn von ihr kommen die Schutz- blattern, die man daher auch Knhpocken nennt. Wie viel

