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eigenen Angen wie die Gansemagd und der Gänsejungc die Hcerde getrieben brachte, und nach einer Weile sie sich setzte, und ihre Haare losflocht, die strahlten von Glanz. Gleich sprach sie wieder:

'weh, weh, Windchen, faß Kürdchcn sein Hütchen, und laß'» sich mit jagen, bis daß ich mich geflochten und geschnatzt, und wieder aufgesatzt.'

Da kam ein Windstoß und fuhr mit Kürdchens Hut weg, daß es weit zu laufen hatte, und die Magd kämmte und flocht ihre Locken still fort, welches der alte König alles beobachtete. Darauf gieng er unbemerkt zurück, und als Abends die Gänsemagd heim kam, rief er sie bei Seite, und fragte 'warum sie dem allem so thäte?' 'Das darf ich euch nicht sagen, und darf auch keinem Menschen mein Leid klagen, denn so hab ich mich unter freiem Himmel verschworen, weil ich sonst um mein Leben gekommen wäre.' Er drang in sie, und ließ ihr keinen Frieden, aber er konnte nichts aus ihr herausbringen. Da sprach er 'wenn du mir nichts sage» willst, so klag dem Ei­senofen da dein Leid,' und gieng fort. Da kroch sie in den Eisenofen, fieng an zu jammern und zu weinen, schüttete ihr Herz aus, und sprach 'da sitze ich nun von aller Welt verlassen, und bin doch eine Königstochter, und eine falsche Kammerjungfer hat mich mit Gewalt dahin gebracht daß ich meine königlichen Kleider habe ablegen müssen, und hat meinen Platz bei meinem Bräutigam cingenommeti, und ich muß als Günsemagd gemeine Dienste thun. Wenn das meine Mutter wüßte, das Herz im Leib