kam. Wie er eben zum eisernen Thor hinausgieng, da schlugs zwölf, und das Thor fuhr zu, so heftig, daß es ihm noch ein Stück von der Ferse wegnahm.

Er aber war froh, daß er das Wasser des Lebens er­langt hatte, und gieng heimwärts, und kam wieder an dem Zwerg vorbei. Als dieser das Schwert und das Brot sah, sprach er 'damit hast du großes Gut gewonnen, mit dem Schwert kannst du ganze Heere schlagen, das Brot aber wird niemals alle.' Da dachte der Prinz ' ohne deine Bruder willst du zum Vater nicht »ach Haus kommen,' und sprach ' lieber Zwerg, kannst du mir nicht sagen, wo meine zwei Bruder sind ? sie waren früher als ich nach dem Wasser des Lebens ausgezogen, und find nicht wiederge­kommen.' 'Zwischen zwei Bergen sind sie eingeschlossen,' sprach der Zwerg, 'dahin habe ich sie verwünscht, weil sie so übermüthig waren.' Da bat der Prinz so lange, bis sie der Zwerg wieder los ließ, aber er warnte ihn, und sprach 'hüte dich vor ihnen, sie haben ein böses

Her;-'

Wie sie nun kamen, da freute er sich, und erzählte ihnen alles, wie es ihin ergangen wäre, daß er das Wasser des Lebens gefunden, und einen Becher voll nür- genommen, und eine schöne Prinzessin erlöst hätte, die wollte ein Jahr lang auf ihn warten, dann sollte Hochzeit gehalten werde», und er bekäme ein großes Reich. Danach ritten sie zusammen fort, und geriethen in ein Land, wo Hunger und Krieg war, und der König glaubte schon er sollte verderben in der Noth; da gieng der Prinz zu ihm, und gab ihm das Brot, damit speiste und sättigte er sein ganzes Reich; und dann gab ihm der Prinz auch