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Der Dreschflegel vom Himmel.

(§s zog einmal ein Bauer mit einem Paar Ochsen zum Pflügen aus, als er aufs Land kam, da ficngen den bei­den Thieren die Hörner an zu wachsen, wuchsen fort, und als er nach Haus wollte, waren sie so groß, daß er nicht mit zum Thor hinein konnte. Zu gutem Glück kam gerade ein Metzger daher, dem überließ er sie, und schloffen sie den Handel dergestalt, daß er sollte dem Metz­ger ein Maaß Rübsamen bringen, der wollt ihm dann für jedes Korn einen brabantcr Thaler aufzählen. Das heiß ich mir gut verkauft! Der Bauer gieng nun heim, und trug das Maaß Rübsamen auf dem Rücken herbei; unterwegs verlor er aber aus dem Sack ein Körnchen. Der Metzger bezahlte ihn dem Handel gemäß richtig aus; hätte der Bauer das eine Korn nicht verloren, so hätte er einen brabantcr Thaler mehr gehabt. Indessen, wie er wieder des Wegs zurück kam, war aus dem Korn ein Baum gewachsen, der reichte bis an den Himmel. Da dachte der Bauer 'weil die Gelegenheit da ist, mußt du doch sehen, was die Engel da droben machen, und ihnen einmal unter die Augen gucken.' Also stieg er hinauf, und sah daß die Engel oben Hafer draschen, und schaute das mit an; wie er so schaute, merkte er, daß der Baum,