Iichm Stauche angefüllt warm. Auf dem Boden des Saales standen, einander gegenüber, zwei große gläserne Kasten, die sogleich seine Neugicrde reizten. Indem er zu dem eine» trat, erblickte er darin ein schönes Gebäude, einem Schlosse ähnlich, von Wirthschaftsgebäuden, Ställen und Scheuern und einer Menge anderer artigen Sachen um­geben. Alles war klein, aber überaus sorgfältig und zierlich gearbeitet, und schien von einer kunstreichen Hand mir der höchsten Genauigkeit ausgeschnitzt zu sein.

Er würde seine Augen von der Betrachtung dieser Seltenheiten noch nicht abgewendet haben, wenn sich nicht die Stimme abermals hätte hören lassen. Sie forderte ihn

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trieben, gehorchte er der Stimme, und gelangte durch die eiserne Thüre in einen großen geräumigen Saal, dessen Decke, Wände und Boden aus glänzend geschliffenen Qua­dratsteinen bestanden, auf deren jedem ihm unbekannte Zeichen cingehaucn waren. Er betrachtete alles voll Be­wunderung, und war eben im Begriffe wieder hinaus zu gehen, als er abermals die Stimme vernahm, welche ihm sagte 'tritt auf den Stein, der in der Mitte des Saales liegt, und dein wartet großes Glück.'

Sein Muth war schon so weit gewachsen daß er dem Befehle Folge leistete. Der Stein begann unter seinen Füßen nachzugeben, und sank langsam in die Tiefe hinab. Als er wieder feststand, und der Schneider sich umsah, befand er sich in einem Saale, der an Umfang dem vori­gen gleich war. Hier aber gab es mehr zu betrachten und zu bewundern. In die Wände waren Vertiefungen einge- hauen, in welchen Gefäße von durchsichtigem Glase stan­den, welche mit farbigem Spiritus oder mit einem blau-