icf er, ‘wer spannt junge Pferde vor einen schon be- ladenen Wagen? die armen Thiere werden euch auf dem Platz umfallen.' Der Bauer gab ihm keine Antwort, und Pfriem lief voll Ärger in seine Werkstütte zurück. Als er sich wieder zur Arbeit setzen wollte, reichte ihm der Lehrjunge einen Schuh. ‘WaS ist das wieder?' schrie er ihn an, ‘habe ich euch nicht gesagt, ihr solltet die Schuhe nicht so weit ausschneiden? wer wird einen solchen Schuh kaufen an dem fast nichts ist als die Sohle? ich verlange daß meine Befehle unmangelhaft befolgt werden.' ‘ Meister,' antwortete der Lehrjunge, ‘ ihr mögt wohl Recht haben, daß der Schuh nichts taugt, aber es ist derselbe, den ihr zugeschnitten und selbst in Arbeit genommen habt. Als ihr vorhin aufgesprungen seid, habt ihr ihn vorn Tisch herabgeworfen, und ich habe ihn nur aufgehoben. Euch könnte es aber ein Engel vozn Himmel nicht recht machen.'
Meister Pfrieni träumte in einer Nacht er wäre gestorben , und befände sich auf dem Weg ilach dem Himmel. Als er anlangte und an die Thüre klopfte, öffnete der Apostel Petrus, und wollte sehen wer Einlaß begehrte. ‘Ach, ihr seids, Meister Pfriem,' sagte er, ‘ich will euch wohl einlassen, aber ich warne euch daß ihr nichts tadelt, was ihr im Himmel seht; es könnte euch übel bekominen.' ‘Ihr hättet euch die Ermahnung sparen können,' erwiderte Pfriem, ‘ich weiß schon was sich ziemt,
der Hand, und wollte ihm zeigen wie er hauen mußte, als aber ein mit Lehm beladener Wagen herangefahren kam, warf er die Art weg, und sprang ju dem Bauer, der neben her gieng. ‘Ihr seid nicht recht bei Trost,'

