ruhe. —
(der sich eingeschenkt hat und wiederholt trinkt)*). Es ist k!n
*) Das Getränke kann Limonade sein oder Wasser, daS mit etwas Rothwein slefärbt ist. Mast kann auch nur so thun, als ob er trinke. Die Backe» aufblasen, sich die Lippen belecken, den Mund wischen, zum Glase riechen u. s- w- Diese Pantomime ist jedenfalls wirksamer bezeichnend, als das Trinken selbst.
9
Mast. Ich aber schlafe unruhig — ich werfe mich viel herum — ich drück' ihn todt und dann habt Zhr mich zum Mörder gemacht. —
Swift (fürM). Was sie wohl miteinander verhandeln mögen? Wären wir in Italien, ich könnte wahrhaftig glauben, daß ich in eine Mordhöhle gefallen wäre. (s«uto Nun, was habt Zhr denn? Zst es recht, den fremden Gast so von Eurem Gespräche auszuschließen? Mundet Euch der Wein nicht, dicker Herr, daß Zhr Euch von der Flasche fortbegebet und sie keines freundlichen Blickes mehr würdigt?
Die Wirthin (r- Mast.) Seht doch nur, wie freundlich er ist! Und Zhr wollt solch ein Barbar sein? Pfui, schämt Euch! (L°ui!) Zch gehe jetzt in die Küche; das Essen muß bald fertig sein, und ich will Euch so bedienen, daß Ihr meinen silbernen Schwcinökopf loben sollt. (Zu Most, ihn in hie Seite stoßend :) So geht doch hin, dicker Unmensch, und bietet ihm ein Lager an Eurer Seite an! («-»>-) Laßt Euch die Zeit nicht verdrießen, bald bin ich wieder hier.
(Sie gehl ah.)
Sechste Scene.
Kwilt und Most.
Swift. Sagt mir doch nur, guter Herr, was ist in unsere Wirthin gefahren? Sie zeigt eine sonderbare Un-

