Die Amtmännin. Wenn Ew. Majestät die hohe Gnade haben wollten. Es steht Alles auf den Tisch, so gut als wir's zu geben vermögen.
Der König. Und das ist sehr gut, sehr gut. Bin recht wohl zufrieden.
Die Amtmännin «für fa). Er weiß wohl noch nicht, daß mein Grobian von Mann nichts annehmen will.
Der König. Da Er nun, lieber Amtmann, in Seinem Eigensinn beharrt, so will ich Ihn darum nicht tadeln. Aber wenn Er nächste Woche zu mir nach Sanssouci kommt, wie Er mir es zugesagt hat, so muß Er eben auch bei mir absteigen und sich's bei mir gefallen lassen. So werden wir quitt, sollt' ich meinen.
Der Amtmann. Ew. Majestät!
Der König. Da Er mir indessen als Seinem König etwas Voraus lassen muß, so nehme Er hier meine Uhr zum Andenken — (er zieht seine Uhr au« der Tasche). Sieht Er, hier ist mein Bild zur Erinnerung für Ihn, auf der Rückseite.
(Uebergibt dem Amtmann die Uhr).
Der Amtmann. Ew. Majestät belohnen mich nun doch zu reichlich.
Der König. Will Er wohl schweigen; ich befehl's Ihm! — Also, Frau Amtmännin, zur Tafel! Der Bursche hier (auf Franz deutend), der sich nichts aus den Soldaten macht, mag ein Bauer werden; wenn er so brav wird, wie sein Vater, wird's mich freuen. Das Mädchen aber soll ihren Grenadier haben. Gehen Sie, Gröben, und holen Sie die Puppe auö meinem Zimmer!
Die Amtmännin. Ich will doch nicht hoffen, daß die naseweisen Kinder sich unterstanden hätten —
Der König. Keine Besorgnisse, gute Frau! Der
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