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stock sind bekannt. Ein feines Hemde mit Brustkrause (jabot) von Spitzen, schwarzes, schmales, enganliegendes Halstuch mit umgelegtem Hcmdekragen. Die Perrücke mit zwei Locken an jeder Seite und einem langxn dünnen Zopfe. Ein kleiner, alter und abgegriffener Hut ohne Tresse, aber mit inneliegender Feder (Generalsplüme) und großer schwarzer Kokarde. Aus der Westentasche schnupft der König Tabak.
Ein junger Darsteller hat vorerst das ganze Gesicht, um den jugendlichen Teint zu mildern, mit leichter grauer Bartschminke, aus Puder und gebranntem Papier, zu bedecken. Von den Nasenflügeln sind zu beide» Seiten des Mundes zwei scharfe schwarze Linien zu ziehen und daneben, nach Außen, den Wangen, nicht den Mundwinkeln zu, zwei weiße vcrschwimmende Linien anzubringen. Die Nasenspitze kann einen kleinen weißen Punkt erhalten; das Kinn ist einzuziehen. Die Augen werden weit aufgerissen und blicken den, mit dem der König spricht, scharf an. Unter den Augen wird dicht unter dem Lide ein feiner schwarzer Strich gezogen, welches dem Auge mehr Feuer gibt und den Ausdruck erhöht. Es ist zu bedenken, daß alle diese Hilfsmittel nur dort eine Aehnlichkcit zu erzielen im Stande sind, wo die Gcstchtsbildung des Darstellers nicht geradezu im Wege steht. Ein sehr fleischiges Gesicht, eine Stülpnase oder eine in die Höhe gerichtete, ein sehr hervorstehendes Kinn und dergl. sind dahin zu rechnen.
Die Haltung des KönigS, seine Art, an den Hut zu greifen und dergl. Dinge sind aus den vielen Abbildungen hinlänglich bekannt. Der Ton des Königs ist barsch, etwas heiser; die Sprache kurz, gestoßen; die Aussprache kann einen leisen Anklang an das Berlinische vertragen, der sich besonders in dem g wie j bemerkbar macht.
Der Adjutant in einer Uniform damaliger Zeit; wenn aber der Darsteller des Fürsten nicht in der Maske Friedrichs II. erscheint, in moderner Militärtracht. Diese kann dadurch erleichtert werden, wenn man einen dunkelfarbigen Uebcrrock mit einem rothen Kragen verbrämt und Schärpe, Ächselschnüre, Degen, Sporen und Fedcrhut oder

