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uns tränke — auch hätte ich mit dem Meister noch allein zu sprechen, was sich besser hier als in der Wirthsstube anhören läßt. Wenn's Ihnen also recht wäre — (er zieht
eine Brieftasche hervor, nimmt eine Karte daraus und giebt sie der Frau).
Meister Spähn (schnell dazwischen fahrend). So ist's nicht gemeint; wenn der Herr mit mir trinken will, so kann ich srcilich nichts dagegen haben, allein zu tractiren braucht er mich deßhalb nicht gleich. Da, Frau, hast Du mein Geld, was ich vertrinken wollte, und nun holst Du zwei Schoppen.
Reisender. Aber die Meisterin?
Die Frau. Ich bin den Wein nicht gewohnt; er steigt mir zu Kopfe.
Reisender. Mit den zwei Schoppen und Ihrem Geld ist's aber nichts. Sie sollen mich ein andermal re- galircn. Geben Sie dem Weinhändler in dem großen Hause an der Ecke nur diese Karte, auf der mein Name steht, und lassen Sie sich zwei Flaschen von dem Weine geben, den ich bei ihm gekauft habe. Sie müssen nämlich wissen, daß ich auch Weinhändler bin, und da habe ich Rheinwein für Amerika gekauft ; die vielen Deutschen dort mögen den vaterländischen Wein doch noch immer gar zu gern trinken, und wenn er auch etwas theuer ist. Wir aber wollen ihn setzt kosten, und Sie sollen mir sagen, ob ich damit bei Ihren Landsleuten in der neuen Welt Ehre einlegen werde.
Meister Spähn. Ja, wenn's so ist, da will ich >cyon dienen. Na, Frau, dann gehe nur und thue, was Dir der fremde Herr sagt.
Die Frau (nimmt einen Korb, zündet eine Laterne an). Damit ich
oas liebe Gut nicht zerschlage. Werde gleich wieder da
sein. (Sie geht ab.)
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