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der Coulisse wird ein kleines Gerüste angebracht oder auch nur eine gewöhnliche Leiter hingestellt, so daß Jemand, der heraufsteigt, aus den Fenstern des obern Stockwerks herausschauen kann.
In einem Salon würde man zwei Bettschirme oder spanische Wände mit zwei gemalten Häusern bekleiden müssen und dieses würde dann auch als Dccoration dienen können. Wie es denn überhaupt mit dergleichen Dingen nicht genau genommen werden darf, da von scenischer Illusion keine Rede sein soll und man in dieser Beziehung stets an die Phantasie der Zuschauer appellirt, die auch gern geneigt sein werden, über jede Unzulänglichkeit dieser Art hinwegzusehen oder aus ihr Nahrung für heitere Unterhaltung zu ziehen.
Die Handlung trägt sich bei Nacht zu; also dürften in dem Salon nur wenige Lichter während der Vorstellung brennen; jedenfalls aber kein Kronleuchter angezündet fein.
Wollte man die Scene au einem Sommerabend im Freien spielen, so wähle man eine Gartenparthie, die von beiden Seiten mit Gebüschen besetzt ist. In diesen Gebüschen nehme man die Häuser an und die handelnden Personen können dahinter auf Leitern stehe» und so hcruntersprechen, als lägen sie in den Fenster» der obern Stockwerke.
Elbach, der Director der Liedertafel, ist ein junger Mann, in einen modernen Schlafrock gekleidet.
Dornberg, der Komponist, in moderner Kleidung, ohne Eleganz.
Fräulein Krausemünze, das reinliche Nachtcostüm einer alten Jungfer. Schlafhaube, verhüllter Hals, kurzer Rock, weiße Strümpfe und Pantoffeln.
Luise und Minna, in weißen Ueberröckcn, offenes oder aufgewickeltes Haar; Nachttoilette.
Der Männerchor in Straßenkleidung gewöhnlicher Art.
Alle Personen sind ungeschminkt oder haben nur etwas Roth aufgelegt.

