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aus meinem Säckel bestreiten kann, geht's Niemand etwas an. Giebt's Mißwachs, so muß ich den Schaden tragen, ob ich getrunken und gespielt, oder gefastet und gebetet hätte, das ist einerlei. Aber den Langschläfern kommt's am wenigsten zu, über ihren Nebenmenschen den Stab zu brechen. Faules Volk! mit gefalteten Händen und ver­drehten Augen zum Himmel beten, ist freilich leichter, als draußen auf dem Felde schaffen und es dem lieben Gott anheimstellen, ob etwas wachse oder nicht, macht freilich nicht müde, allein es macht auch nicht immer satt. (Er

schleicht zum Hause uud guckt durch da« Fenster.) Richtig! da sind ste Alle

wieder beim Beten na, aufgestanden wären sie doch schon darin that ich ihnen unrecht, aber bei der Arbeit sind sie noch nicht. Nun sind sie fertig, jetzt werden sie endlich zum Frühstück gehen Alles will seine Zeit bei solchen Menschen.

Zweite Scene.

Veit, Käthe und die Kinder. Der Vorige.

Veit. Ah, sieh' da, Nachbar Hans, grüß Euch Gott!

Hans. Danke, gleichfalls! Ich ging vorüber, und da wollt ich nur sehen, ob Ihr schon auf wäret.

Veit. Potz, Ihr seid früh bei der Hand; man sollt's kaum glauben, wenn man Eure Lebensweise kennt. Ich hatte gestern schon ein paar Stunden geschlafen, da wecktet Ihr mich mit Eurem Liede, das Ihr beim Nachhausegehen sänget.

Hans. Woher wußtet Ihr denn aber, daß Ihr schon ein paar Stunden geschlafen hattet? Ich kam gestern sehr frühzeitig nach Hause; die andern Nachbarn schliefen noch nicht.