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der Andere dem gnädigen Herrn näher getreten, werther geworden — nicht wahr? Da sollte doch wohl der Notar einmal wieder herbeigeholt werden— nicht? Es wäre ja eine Ungerechtigkeit auf der einen Seite und auf der andern nur ein Act der Gerechtigkeit.
Hollmann. Ich habe an Dich bereits gedacht; Du bist bedacht, wenn ich nicht mehr sein werde.
Georg. Wie Sie nur so sprechen können; davon ist nicht die Rede, ich weiß ja wohl, daß Sie mir stets ein gütiger Herr gewesen sind.
Hollmann (klopft ihm ftcundlich die Backen). Du hast es verdient, bist eine treue Seele! doch lassen wir jetzt dies Gespräch. Ich mag heute von Tod und Testament nichts hören und weiß wahrhaftig nicht, wie wir jetzt eben darauf gekommen sind. Mein Morgenspaziergang hat mir den Appetit rege gemacht; etwas, das ich in der Stadt nie empfunden habe.
Georg. Ueberreiz, wie ich sage! Sie wollen nicht hören.
Hollmann. Mich verlangt nach einem Frühstück.
Georg. Das ist bald gesagt. Warum wollten Sie gestern nicht in den Gasthof ziehen? die Leute nahmen unS gar nicht einmal gern an. Was soll man nun hier frühstücken? Glauben Sie wohl, daß das arme Volk weiß, wie eine vernünftige Tasse Caffee aussieht?
Hollmann. Ach was! Caffee! wer will denn Caffee?
Georg. Was? Sie werden doch wohl nichts anders wollen?
Hollmann. Gewiß! Dort, im Vorbeigehen, sah ich, wie die Frau ihre Kuh melkte. Die Milch lachte mich in dem reinen Gefäße an — ich habe Appetit, Milch zu frühstücken.

