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nicht begreifen, wie groß die Wohlthat ist, die Ihr mir < Armen erzeigt.

(Sie setzen sich zum Essen. Es wird gestopft).

Meister Strack. Wer mag denn das sein? Herein!

Vierte Scene.

Die Vorigen. Daran Wendland. Paul.

Baron Wendland (im Eintreten). Hast Du mich auch recht geführt, Paul?

Paul. Ich werde fa doch wissen, wo Fritz wohnt, mit dem ich schon so lange verkehre.

Baron Wendland. Ich muß mit Beschämung ge­stehen, daß ich heute zum ersten Male meine lieben Nach­barn besuche.

(Der Schneider und seine Frau, Johannes, der alte Schneidergesell und Friederike sind bei dem Gintritte des vornehmen Besuches sogleich aufgestanden; Friederike gibt dem Baron einen Sessel. Er setzt sich).

Baron. Wenn Sie Alle sich setzen (nachdem sie umstände machen). Ich bitte! (Sie setzen sich) Wie bedauere ich, Sie bei der Mahlzeit zu stören, aber der Drang meines Herzens ließ sich nicht zurückhalten wo ist der Lebensretter mei­nes Sohnes, dem ich mein eigenes Leben verdanke?

. (Fritz tritt aus der Kammer; er ist umgekleidet. Er geht auf Paul zu, drückt ihm wie einem alten Bekannten die Hand und beide Knaben lächeln sich freundlich zu. Der Baron springt auf, reißt ihn mit Ungestüm an sich und bedeckt ihn mit Küssen. Die übrigen Personen bilden eine gerührte Gruppe).

Baron. Sie wissen bereits, welche That Ihr herr­licher Sohn heute verübte, sie würde dem gereiften Manne zur ewigen Zierde gereichen. Nie, nie kann ich ihm ge­hörig dafür danken! Allein ich will, was in meinen Kräf- f ten steht, thun, Ihnen mindestens den Beweis zu geben, daß es mir mit diesen Worten Ernst ist. Würden Sie darein willigen, Ihren Sohn von sich zu lassen?