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Anweisung }ur Darstellung.

Die Scene spielt im Freien und das Spiel kann in jedem Gar­ten aufgeführt werden, woselbst an der einen Seite das Wirthshaus «zum Nagerl", an der andern das Hotel ä ia fleur gedacht wird. Man kann die Schilder beider Häuser an Stangen anbringen, um die Scene besser zu versinnlichen. Das Schild «zum Nagerl" wird in der alten Manier, an einen langen Arm befestigt, wo in einem Medaillon ein Nclkenbusch gemalt erscheint, darunter steht: sosepk Vierkantncr und Elisabeth Oberleder zum Nagerl Anno Domini 1814. Das Hotel a la fleur trägt eine große schwarze Tafel blos mit diesen Worten. Vor dem Nagerl steht eine gewöhnliche hölzerne Bank und ein langer Tisch davor.

Seppel sowohl wie Wastel sind in tyrolcr Tracht, die Jeder kennt. Nur hat Wastel einen schöner aufgeputzten Hut mit Bändern, Federn und Gemsbart, einen reicher ausgenähten breiten Gürtel, fei­nere Wäsche, ein seidenes Foulard in der Tasche und eine Jacke von Sammt, während Seppel eine graue Tuchjacke und alles Uebrige viel einfacher hat. Derselbe Fall ist es bei Life und Annette. Annette trägt einen seidenen Rock, sammtnes Mieder, feine mit Spitzen be­setzte Wäsche, einen Tprolerhut mit Seide überzogen, Bänder und Blumen daran, eine Mouffelinschürze, eine Uhr an goldener Kette, Ringe u. s. w. Life ist in der einfachsten Tyrolertracht von dunkelm Wollenzeuge mit blauem Bande besetzt, ein Filzhut mit einigen Blu­men sitzt ihr auf dem Kopfe.

Die übrigen Tyrolcr in ihrer gewöhnlichen Landestracht.

Lord Nottingham in moderner Kleidung; sommcrleicht. Der Maler, wie man sie in den Gebirgen umherziehen sieht.

Alles ist leicht geschminkt. Die Tyrolcr tragen Schnurrbärte, auch mitunter Backenbärte.

In diesem Spiel tragen die Dialectc wesentlich zur Wirkung bei. Man war bemüht, die richtige Aussprache durch die Schreibart zu erleichtern und man wird wohl thun, die Worte in deutscher Weise gerade so auSzusprechen, wie sie geschrieben sind.

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