O wie jammerte ängstlich nun Carl,
Daß so gefahrvolle- Spiel er erdacht.
Aber gar bald erhob Gustav sich wieder, Zwar war er schreckbetäubt, doch unversehrt. Freudig umarmt ihn jetzt Carl getröstet, Diesen jedoch Bruder Heinrich belehrt: »-Jedem Spiele wird Entschuld'gung In der frohen Kinderzeit,
Aber niemahls gcb's zum Schaden Unbedacht Gelegenheit.-«
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Die Lchleifvachn.
>^n waS dachte denn Bruder Heinrich,
Daß er die Schleifbahn mit Asche bestreut?
Soll unS das unsre Lust wohl hindern?
Haben wir doch schon unS darauf gefreut!-«
Also rief scherzend mir seinen Gespielen Carl, und gleitet gar munter dahin;
BiS sie am Abend die Bahn müd' verließen,
Schon wie ein glänzender Spiegel sie schien.
Nacht ward's, und Gustav, der freundliche Vetter, Wurde von Carl erwartet zu Haus',
Schon war die Stunde verflossen — noch immer Blieb unser Gustav dem Harrenden auS;
Endlich vernimmt man ihn trällernd sich nahen, Plötzlich jedoch erschallet ein Schrey:
Carl und Heinrich, gleich ängstlich entgegen Eilen besorgt sie, zu sehen waS sey.
Gustav — sie finden am Boden ihn liegen,
Ihn hat zum Falle die Schleifbahn gebracht;

