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da blieb Nero plötzlich heulend stehen, und auch Franz getraute sich nicht weiter vorwärts zu schreiten, da in­zwischen seine Leuchte erloschen war und er mit dem Waidmeffer chen Boden untersuchend nirgends einen Grund fand.

Die Morgendämmerung«

Länger als 2 Stunden mußte Franz in der unbe­quemsten Lage harren, bis endlich der Morgen zu grauen anfing, wo sich denn unser Abenteurer auf einem schma­len steilen Felsengipfel sitzend fand, von dem er nur krie­chend herabzuklimmen vermochte. Bald glaubte er den früher genommenen Weg wieder gewonnen zu haben, und da er von dort aus einen kürzern Steig ins Thal fand, in welchem er vorher von der Aussicht oben ein Dorf bemerkt hatte, so entschloß er sich schnell dorthin zu -eilen, von Nero begleitet und fortdauernd in der größ­ten Angst, irgendwo sein armes Schwesterchen zerschmet­tert liegen zu sehen, denn wenn sie diesen Felsenberg erstiegen hatte, so war es fast nur durch ein Wunder möglich, wenn sie nicht in einen der zahlreichen Abgrün­de hinabgestürzt wäre.

Lieschens Abenteuer.

Ist! ihr denn auf diesem gefährlichen Wege kein Un­fall begegnet? werden meine kleinen Leser und Leserin­nen fragen. Nein! die himmlische Vorsicht, die so oft sichtbar über unser Leben wacht, hatte sich auch ihrer an­genommen und glücklich aus den Gefahren, in welche sie die Nachläßigkeit ihrer Aufseherinn und ihre eigne Un- erfahrenheit stürzte, gerettet. Als nähmlich die Magd schlief, war Lieschen immer tiefer in den Wald ge­kommen, ohne es zu bemerken, bis sie, vom Herumlaufen

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