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gleitend, in eine Kostschule gebracht wurde, welche eine Tagreise entfernt von seines Onkels Wohnort lag. Dieser, von dem stummen und kalten Wesen Roberts beleidigt, ermangelte nicht, ihn als eigensinnigen, verstockten Knaben dem Schulvorsteher Summers zu schildern, welcher dagegen als kluger menschenfreundlicher Mann beschlossen hatte, erst zu prüfen, in wie ferne diese Angabe gegründet sey.
Der Erfolg dieser Prüfung war jedoch für Robert um so ungünstiger, als seine beyden Bettern Eduard und Stephan, welche die meisten ihrerSchulgenossen, durch ihren Reichthum zu beherrschen wußten, allen Einfluß auf diese anwandten, um ihnen Robert verhaßt zu machen. Arm und schutzlos, wie er war, fand er bey keinen von ibnen, weder Gerechtigkeit, noch weniger Lie bez er wurde die Zielscheibe mancher Spötterey und ausgelassener Scherze, und wenn er endlich, müde der ewigen Beleidigungen, im Streit sein Recht vertheidig gen wollte, so wußten die Gegner, auf Anstiften, und unter Anleitung der beyden Vettern, immer den Schein des Unrechts auf ihn fallen zu lassen, und Herr Summers glaubte sich zuletzt überzeugt, daß Robert, trotz seines Fleißes, Ordnungsliebe und scheinbarer Ruhe, ein zänkischer, lügnerischer und boshafter Knabe seyn müsse.
Nach einigen Wochen verbreitete sich in der Schule das Gerücht, im grünen Zimmer (so hieß jenes, wo Robert, Eduard, Stephan und noch ein Zögling, ArthurGraf v o n W i l l m o t, ein Hauptgegncr Roberts schliefen), wäre ein Gespenst gesehen worden. Herr Summers achtete anfangs dieses alberne Geschwätz nicht, da aber fortdauernd davon gesprochen wurde, mußte er fürchten, es gäbe unter den Acl-

