wirklich so boshaft gewesen seyn, ibrcn Vetter unicbul- dig anzuklagen, und durch solche Höllcn-Gewebe ibn un glücklich zu machen? Wie verhält sich die Sache mit der Münze?« Das Eindringen niedrerer Leute, welche den in einem nahen Dorfe versteckt gewesenen Thomas gefangen einbrachten, erspurtendem erblaßten kleinen Sünder die Antwort, und Thomas warf sich gleich Herrn Summers zu Füßen, und bath um seine Verwendung, die ihm dieser aber nur bey aufrichtigem Geständnisse zusagte. Da hörten denn die erstaunten Zöglinge, die sich bereits ihrer ungerechten Feindseligkeit gegen Robert schämten und seinen Ankläger mit Abscheu betrachteten, wie beyde Vettern Thomas durch Versprechungen bewogen hätten, ihnen die Kleidung zum Gcspenster-Spicl zu verschaffen, und die ihm dann bloß jene Denkmünze schenkten, und ihm selbst zur Flucht ricthen, wobey er denn »einiges ihm Fehlende« mitgehen ließ. Herr Summers hielt seine Zusage, und verwendete sich für Thomas, der mit ein Paar Monathen Arrest genug gestraft wurde; die Bruder Warden aber schickte er natürlich sogleich aus der Schule weg, und gab ihnen ein Schreiben an ihre Aeltern mit, die jedoch leider daraus die Schuld ihrer Söhne nicht sehen wollten, sondern bloß Herrn Summers gegen Robert partbcyisch fanden, um welchen Letzter» sie sich nicht weiter bekümmern würden. So schmerzlich es Robert siel, sich von seinen nächsten Verwandten so verkannt zu sehen, so tröstete ibn doch schnell die dauernde Zuneigung seines Lehrers, und die Achtung seiner Schulgcnossen, welche ihr früheres Unrecht gut zu machen trachteten. Als bald darauf Graf Willm ot seinen Sohn besuchte, wünschte er den mu- thigen Knaben zu sehen, der das Leben seines Arthur beschützt hatte; Robert wurde ihm vorgestellt, und gc-

