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mit rluui? — Nun, es behalten! — Zu was nützt es dir dann? — Man weiß nicht — vielleicht, daß ich — nun ich hätte schon geschaut — Ein schön Vergnügen, meiner Treu! Aber wie konnte man dir es nehmen; dein Schrank schließt ja gut! — Ich hatte es wo anders hin verwahrt. — Wo denn? — Auf dem Boden! — Was für ciit närrischer Gedanken! Aber warum denn sein Geld verstecken?— Daß man nicht wisse, daß ich dessen habe. — Das ist der Mühe werth, ein Geheimniß daraus zu machen. War es nicht dein Geld? — Freylich; ich empfing es nach und nach von der Mutter und vom Onkel, und habe es mühsam zusammen gespart.— Erlaube mir die Bemerkung, daß du ein Thor warst, dir so viele Freuden zu versagen, als du dir damit verschaffen konntest. Wie viel Geld war es denn? — Dreyßig Gulden! — So viel! Was hättest du dir dafür nicht alles kaufen können.— Ich wollte gerade 50 fl. haben; das macht eine runde Summe. — Zu was brauchst du50fl., wenn du 30fl. nicht verwendest? — Wer weiß ? vielleicht hätte ich mich in der Folge entschieden. Das Aergerlichste ist aber, daß an der Stelle des Geldes Bleykugeln lagen! — Bleykugeln? Nein das ist zu drollig, ich muß lachen, wenn ich mir dein langes Gesicht bey deren Anblick denke«, und das schalkhafte Mädchen mußte ihrem lang unterdrückten Lachreitze zu Alfreds Aergcr endlich Luft machen. Doch wurde sie bald wieder ernster und bemühte sich ihm zu zeigen, daß es einerley sey, ob er Geld oder Bley besäße, weil er sich weder des einen noch des andern bediene. Alfred mußte dieß zugeben, und dieß war die Veranlassung, daß er ernstlich über seinen unseligen Hang nachdachte, und durch gelegentliche Bemerkungen seiner Mutter, so wie freundliche Rathschläge seiner Schwester angeregte, nach und nach seinen

