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Nahmens, zum Stillstehen bewogen, ein Zeuge des gan­zen Streites war, den er dann seiner Gattinn erzählte. Diese gab ihm den Rath sich, wie erzählt, dankbar gegen jenes Fräulein zu erweisen, ohne jedoch gleich ihm den Nahmen eines der Zöglinge der Madame Halter zu kennen, welche eine achtungswcrthe Frau war. Früh Witwe geworden, rieth ihr eine Freundinn nach dem Tode ihres Gatten, eines Professors, der ihr nur we­nig Vermögen hinterließ, von ihren ausgezeichneten Kenntnissen und Erfahrungen Gebrauch zu machen, und sich der Erziehung von jungen Mädchen, welche sie zu sich nehmen sollte, zu widmen. Ein kleines Landhaus, ihr Eigenthum, war groß genug zur Ausführung dieses Vor­schlages, und so sehen wir denn die Fräulein, ungefähr zwischen zehn und zwölf Jahre alt, bey ihr, deren Aeltern ihr solche auf Empfehlungen jene Freundinn an­vertrauten, und deren Charakter wir bereits, aus dem Eingänge dieser Erzählung so ziemlich erkennen konnten Noch ein treueres Bild giebt folgende Beschreibung ei­ner Lustparthie, welche die drey Mädchen mit Madame Halter machten, und welche die Grundlage zur Besse­rung der eigensinnigen Fanny, und der stets wider­sprechenden Helene wurde.

Schon lange Zeit her ward Madame H a l l e r von ihrer einstigen Amme, Marianna, zu einem Besuche eingeladen worden, da diese, an einen Pächter verhei- rathct, eine nette Landwirthschaft, nur ein Stündchen vom Landhausc der Madame Halter entfernt, be­wohnte. Letztere willigte endlich ein, und setzte einen Tag fest, an welchem, nach Mariannens Anerbie- then, ihr Mann sammt ihrem Sohne, einen Kahn bereit halten sollte, um den Weg auf dem kleinen Flüßchen, was jene Gegend durchströmte, angenehmer zurückzu-