„Ich mag Euch darauf nicht antworten," sprach Angelo, „aber kommt jetzt mit mir, denn das Gerüst, auf dem wir arbeiten sollten, droht einzustürzen." Einen Fluch murmelte der Altgesell zwischen den Zahnen, und seine Blicke ruheten zornig auf dem Jünglinge, der ihm ruhig
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brummte Pedro, und in demselben Augenblicke trat der junge Gesell zu den Sprechenden.
„Ihr thut nicht gut Pedro," sagte er ruhig und ohne Empfindlichkeit, „die Lust und den Eifer der Gesellen durch solche Reden zu hindern. Wie würd' es den Meister Falkner betrüben, wenn er dies hörte, denn ihm läßt der Wunsch, den Bau recht rasch vollenden zu können, nicht Tag nicht Nacht Ruhe. Er ist ein alter Mann und seine Stunden sind wohl schon gezählt; seid also ihm zu Liebe fleißig, Gesellen, wenn Ihr es nicht zum Ruhme des großen Meisters im Himmel sein wollt." —
„Der Angelo hat Recht; es war dumm von uns, was wir da zuvor geredet haben," sagte ein junger Bursch und griff beschämt wieder nach Kelle und Winkelmaaß. Viele der Gesellen folgten diesem Beispiele sogleich, nur Pedro fuhr heftig auf Angelo ein und rief: „Behalt Deine Weisheit für Dich, oder lauf und trag es dem Meister zu, was Du hier listig erhorcht hast."

