Mutter," sprach der Knabe ängstlich,ich will es Dir sagen, weshalb der Müller kommt. Sein Sohn hat mich heftig geärgert er mag sonst wohl kein böser Junge sein aber ich bat ihn um Brommbeercn, die er aus dem Walde geholt hatte, aber er meinte, sie wären nicht in unserem Walde, sondern an seines Vaters Erlenteiche ge­wachsen, und da"

Ach, da kommt nun der Müller gewiß, um die Unart seines Sohnes zu entschuldigen," siel die Kammerfrau ihm schnell in'S Wort.Ja, ja, ich erinnere mich, er sagte: die Sache, wegen der er mit der gnädigen Gräfin sprechen wolle, betreffe seinen Jungen und den Grafen Theobald, da will ich nur gleich gehen und ihn beruhigen."

Sei nicht bös, Mutter," bat Theobald, bang auf-- alhmend. Die Gräfin aber, welche keine Ahnung vom wirklichen Zusammenhang der Sache hatte, glaubte, daß Theobald sie für den kleinen unartigen Müllerburschcn um Nachsicht bitte, und küßte ihn dafür recht herzlich auf Stirn und Mund. Sie nannte ihn ihrenguten Sohn," und war so glücklich, daß Theobald sich endlich selbst einredete, er habe eigentlich gar nichts Schlimmes gethan, und der kleine trotzige Bursche sei an der ganzen Sache schuld;

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