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Du in acht Tagen dies Schloß verlassen und zu einem tüchtigen Erzieher kommen wirst, den man mir außerordentlich empfohlen hat, und der Dich zu dem machen wird, wofür ich Dich bisher leider nur irrthümlich gehalten habe: zu einem guten, folgsamen und wahrheitsliebenden Knaben. Versprich mir, dort all' die bösen, schlimmen Fehler abzulegen, die ich jetzt an Dir kenne, und mache mir nun wirkliche Freude, damit ich in Wahrheit eine glückliche Mutter werde."
„Aber ich gehe nicht von Dir fort, Mama," fiel ihr Theobald halb erschrocken, halb trotzig in die Rede. „Ich will Niemand gehorchen, als Dir."
„Es handelt sich hier gar nicht darum, was Du willst, Theobald," sagte die Mutter streng, „denn eben die Unterwerfung Deines kindischen lind thörichten Willens sollst Du jetzt lernen; und deshalb wirst Du Dich meinen Anordnungen für's Erste ohne Widerrede fügen. Du hast bis jetzt weder Gehorsam gegen Gottes Gebot und Willen, noch gegen den seiner Stellvertreter auf Erden bezeigt, — gegen Deine Mutter, Deine Lehrer und andere wohlmeinende Freunde. Ich will Deine Vergehungen nicht zu hart rügen, denn ich weiß, daß eine verkehrte Erziehung auch einen Theil der Schuld trägt; aber um so mehr ist
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