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aber am andern Morgen lag sein Ueberrock noch ungebur- stet am Bett, wohin er ihn geworfen hatte, und seine feinen Stiefeln waren noch so bestaubt, als am Abend vorher. Die Knaben kleideten sich rasch an, denn mit dem Schlage halb sieben wurde das Frühstück aufgetragen, bei dem keiner fehlen durfte, wenn er nicht leer ausgehen wollte. Theo- bald hatte also keine Wahl, er mußte seine Kleider ungereinigt anziehen, und kam auch damit nicht recht zu Stande, weil zu Haus ihm der Kammerdiener jedes Stück angelegt hatte. Ferdinand half ihm bereitwillig, und so kam er denn glücklicher Weise zur rechten Zeit in das Wohnzimmer, wo der Prediger und seine Frau schon mit dem Frühstück warteten.
Obgleich die Letztere einen tadelnden Blick auf Theo- bald's Anzug tvarf, sagte sie doch »ichis darüber, und nun fingen die Lehrstunden an. Theobald war für sein Alter — er war der älteste von den Schülern, - unbeschreiblich zurück; denn bei seinem Hauslehrer hatte er nur das gelernt, wozu er eben Lust gehabt hatte; rechnen z. B. konnte er gar nicht, und behauptete immer: er könne das nie lernen. —
„Der kleine Emmo wird Dir Deine Aufgaben erklären und Dir helfen, wo Du es noch nicht verstehst," sagte der

