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dürfen werde, um nur nicht gar zu weit hinter ihnen zurück zu bleiben, und so entschloß er sich denn endlich, schwer genug, freundlich mit ihnen zu sprechen.
AlS die eigentlichen Lehrstunden vorüber waren, machten die Knaben gemeinschaftlich ihre Erercitien und Ausarbeitungen, und fast in allen Fächern wurde der kleine EmmoThco- bald's Rathgeber und Lehrer. Am späten Nachmsitagc kam der Baron Haisinger (ein benachbarter Gutsbesitzer) mit seinem Sohne Wolfgang zum Besuch nach Wiesau, und Theobald freute sich, nun doch einen Knaben von seinem Alter zu haben, mit dem er würde sprechen können, weil dieser, wie ihm Emmo erzählte, auch einen Hauslehrer hatte und im Winter immer in Berlin wohnte, wo er viele Dinge sehe und höre, von denen man hier auf dem Lande gar nichts wisse. — Pastor Ubert kam selbst, um seinen Zöglingen den erfreulichen Besuch zu verkündigen und ihnen zu erlauben, in den Garten hinab zu kommen. Theobald schob auch sogleich die Rechentafel, an der er sich mit einem Di- visions - Erempcl abmarterte, bei Seite; aber der Prediger sagte freundlich: „Du wirst Deine Aufgabe indeß ruhig bearbeiten, Theobald, denn Du kannst Dich unmöglich in ungebürstetem Rock und Stiefeln vor unsern Gästen sehen lassen. Ich würde cS Dir auch schon untersagt haben, in

