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ja im Grunde auch war.Topp, ich will einmal einen eigenen Willen haben," sagte sie fest entschlossen.Ich kenne eine gute Schwalbe, mit der will ich auf Reisen gehen; sie ist jung und stark und kann mich im Schnabel tragen."

Die reisen alle nach der afrikanischen Küste," meinte die gelehrte Elster,aber es gehen immer ganze Karavanen mit einander, da kann immer wieder eine andere Sie tra­gen, wenn Sie ihnen zu schwer werden." Nun ward noch ein Langes und Breites geplaudert, und daS Marienblüm- chen war so glücklich, wie nie zuvor in ihrem Leben. Sie dankte der Elster tausend Mal für den guten Rath lind knirte noch immer hinter ihr d'rein, als die schwarze Schleppe der eleganten Dame schon weit von ihr im Grase hinrauschte. Dann sah sie sich stolz um, ob die Leute in der Nachbar­schaft auch ihren vornehmen Besuch gesehen hätten, und ärgerte sich, daß die kleinen Windenblumen schon die Fen­sterladen zugemacht und sogar die grünen Frauenmäntelchen ihr Zelt zusammen geschlagen hatten, um schlafen zu gehen. Hier verkommt man wirklich ganz und gar unter dem ein­fältigen Volke; die Elster hat Recht; ja, ja, es soll von heut an ein Marienblümchen geben, das seinen eigenen Willen durchgesetzt und sich um alle alten Gewohnheiten