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haben. Auch Theobald fiel bald wieder in Versuchung, wo er sich schon so sicher gewähnt, hatte.

Am Abende ward Theobald's Bett wieder in daS Zimmer der drei Knaben gestcllr, und diese begrüßten den Kameraden mit lauter Freude. Er kam aber etwas beschämt zu ihnen, denn der Pastor hatte ihm eben gesagt:Ich habe Dich so lange unter meiner Aufsicht behalten, als ich Dich für krank hielt; Du hast mir heut aber versichert, daß Du genesen seist, wir wollen also daS Weitere ruhig erwarten. Und damit Du'siehst, daß ich Dir vertraue, soll jetzt jede Nacht der Schlüssel zu der kleinen Pforte immer im Schlosse stecken bleiben." Herr Ubert hatte daS in scherzendem Tone gesagt, aber cS war Theobald dabei alles Blut in's Gesicht gestiegen; jetzt, wo er die ersehnte Freiheit wieder hatte, wußte er recht wohl, daß er keinen so thörichten Gebrauch von derselben machen könne, denn seine Mutter erwartete ja von ihm Gehorsam, und er konnte sich'S auch nicht ableugnen, daß der Pastor es doch nur gut mit ihm meine. Nein, entfliehen wollte er gewiß nicht wieder. Mußte er doch immer noch die Folgen jenes ersten unsinni­gen Versuches empfinden. Herr von Haisinger hatte ncmlich den Pastor und seine Schüler zu einem kleinen Feste gebeten, das er nach der Ernte seinen Arbeitern jedes