16

hung unserer Puppe machen. Das ist rechl gut; aber jetzt erst fällt mir dabei eine Schwie­rigkeit ein, an die ich zuvor nicht gedacht habe. Die Puppe kann ja weder sehen noch hören, noch sprechen. Wie sollen wir uns ihr verständlich machen?"

Weißt Du was, versetzte Wilhelmine: Du magst ihre Mutter und Erzieherin sein, und ich will für sie sprechen und sie in Bewegung setzen, wenn es nöthig ist.

Das läßt sich hören! Sie muß aber auch einen Namen haben. Welchen wollen wir ihr geben?"

Das gilt mir gleich! Gieb Du ihr einen. So mag sie Emma heißen, wie Hofrath Sembach's Töchterchcn, die in der Stadt uns geradeüber wohnt. Sie sieht der kleinen Emma etwas ähnlich."

Jetzt rief das Hausmädchen die Kinder, um mit der Mutter zu frühstücken.

Dies war im Garten in einer Jasminlaube