meine Arbeiten nach Deinem Wuniche.
„Ja, das Lob muß ich Dir geben."
Frau von Teschendorf küßte ihre beiden Töchter, ohne eS zu bereuen, daß sie ihnen eine unschuldige List verrathen hatte, wodurch sie es bewirkt, daß ihre Töchter ihren Gespielinnen von gleichem Alter an anhaltendem Fleiß und Ge- schicklichkeit in manchen weiblichen Handarbeiten übertrafen.
Emma, die Puppe, entsprach nun auch allen Erwartungen ihrer kleinen Mutter Auguste, denn sie lernte durch Wilhelminen'ö Beistand lesen, nahen und selbst etwas sticken, und dies Alles in sehr kurzer Zeit. Auguste hoffte daher auch, sie zu einem Muster vor allen kleinen Mädchen zu machen, und sie nahm es sich vor, auch bei ihr zuweilen das Mittel anzuwenden,
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keinen Mißbrauch machen wirft, die ich Dir nur zum Besten Deiner kleinen Emma gemacht habe."
Jetzt, liebe Mutter, verschonst Du mich schon längst mit solchen Ausstellungen, denn ich verrichte

