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Emma hatte sich das gemerkt, und richtete sich nun nach dieser Lehre, so daß sie alle jungen Mädchen an Anspruchlosigkeit und naiver Offenheit übertraf.
Nachdem Emma gelesen und gestrickt hatte, wollte Auguste sie dafür belohnen. Sie ging daher mit ihr im Garten spazieren und schenkte Emma's wißbegierigen Fragen über die vielen schönen Blumen, von denen sie keine kannte, ein williges Gehör.
Auguste beantwortete ihr dergleichen Fragen, so gut sie es verstand, oft gerieth sie aber darüber in Verlegenheit; glücklicher Weise befand sich auch Frau von Teschendorf im Garten, sie kam ihrer Tochter dabei zu Hilfe, und ergänzte die Erklärungen, welche Auguste darüber gab; dadurch diente der Unterricht, den diese ihrer Puppe gab, ihr, der Lehrerin, zur Belehrung.

