dein mit Ehren sehen lassen kannst; Dein Kleid ist zerrissen, Deine Haare sind in Unordnung, und

unanständige Aufführung selbst abgesehen, daß sie Dir verboten, und also doppelt straffällig ist, läuft nicht immer so glücklich ab, wie es jetzt mit Dir der Fall gewesen ist. Du hättest unter die Füße der Menge gerathen, zertreten und um Deine gesunden Glieder kommen, der Stier hätte Dich auf seine Hörner spießen, Dich in die Luft schleudern, und Du hättest sogar Dein junges Leben dabei einbüßen können. Was werden übrigens die Leute von Dir sagen, die Dich mit­ten unter den ungezogenen Buben und Mädchen gesehen haben? Sie müssen Dich für eben so ungezogen halten, als diese, und sie haben Recht. Nicht das Aeußere, der Anzug, unterscheidet den Gebildeten von dem Ungebildeten, sondern sein Inneres, sein Gefühl für das Sittliche und Schickliche und sein feines Betragen. Uebrigens, wie ich sehe, ist auch selbst Dein Aeußeres nicht mehr von der Art, daß Du Dich damit vor An-