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Stalle, der in einiger Entfernung von dem Hause lag, und da er dort Diego, einen treuen Diener, der die Familie aus Spanien herbegleitet hatte, antraf, so bat er ihn sogleich, er möchte ihm seinen neuen Liebling sattelu und ihn eine kleine Strecke weit begleiten.
Diego zeigte sich bereitwillig, seinen Wunsch zu erfüllen, bemerkte aber, daß er zuerst seine angefangene Arbeit vollenden müsse, die darin bestand, eine sehr schöne Stute seines Herrn, welche diesen Morgen gebraucht worden war, zu putzen. Dagegen machte der Knabe keine Einwendung und fuhr fort, seinen Liebling zu liebkosen, und fütterte ihn mit dem besten Futter im Stalle, während der Mann sein Geschäft vollendete.
Plötzlich wurden beide durch ein lautes Geschrei von einer Art erschreckt, welche ihnen völlig räthselhaft war, da es weder dem Heulen wilder Thiere noch den Stimmen menschlicher Wesen glich: eS war wild, fürchterlich und seltsam; mit jedem Augenblicke kam es näher, und bald vermischte sich

