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war sogleich getödtet worden, aber dem Verwundeten wurde nicht die geringste Hülse geleistet, was Manuel nicht nur sehr betrübte, sondern auch in Verwunderung setzte, da er wiederholt gehört hatte, daß die Indianer ein Mittel gegen den Biß dieses furchtbaren Thieres besitzen. Jn.seinem Schmerze vergaß er seine bisherige Vorsicht und wandte sich mit allen in seiner Gewalt stehenden Worten zuerst zu einem und dann zu einem anderen Indianer, indem er sie anflehte, Diego beizustehen; aber sie hörten ihn entweder
mit völligem Schweigen an oder befahlen ihm, sie in Ruhe zu lassen, da er sehe, daß sein Freund am Sterben sey. Zu gleicher Zeit bat Diego selbst den Knaben dringend, seine Klagen zu stillen und ihm mit seinem Gebete beizustehen, da er keine Stunde mehr zu leben habe. „Beten Sie für mich, liebster Manuel," sagte er, „denn ach! ich habe keinen Geistlichen, der mir in diesem schweren Augenblicke beistehen könnte; und wenn ich heimgegangen bin, so beten Sie für sich

