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von seiner Geburt an eingepflanzt wird, so hält er es für Schwäche, eine Gelegenheit dazu unbenutzt vorbeigehen zu lassen.

Hier halte mein junger Leser etwas inne und danke bei der Betrachtung der Fehler dieses irregeführten Knaben demüthig seinem allmächtigen Vater, daß er von christlichen Eltern und in einem christlichen Lande ge­boren ist; er freue sich, daß er jedes mensch­liche Wesen lieben, bemitleiden und unter­stützen darf, ja daß ihm dieß von dem hei­ligen Erlöser geboten ist, der sein Leben für Sünder am Kreuze gelassen hat; und er nähre sorgfältig diese Gefühle allgemeiner Menschenliebe, damit er nie in irgend einem Grade hartherzig, grausam und rachsüchtig werde, gleich dem Indianer, von dem wir sprechen; denn er bedenke, daß er nicht, wie Uöwega, Unwissenheit zur Entschuldigung solcher Sünde und Thorheit vorbringen kaun.