sich fleißig, und f)icltcn'e in Ehren als das Herrlichste, was ihnen Gott zur eigenen Freude wie zur Erquickung der Menschen hatte werden lassen.
So ein lieber bescheidener Vogel war damals die Nachtigall, und daher hat sie noch heut zu Tag ihre schmelzenden wundersamen Mclodiccn und Lieder. Denn was ein jeder Vogel damals gelernt und sich eingeprägt hat, das ist so wieder auf seine Nachkommen übergc- gangen und hat sich vererbt von Kinde zu Kinde! — Als der gelehrte Vogel seine lange Auskunft beendigt hatte, bog er sich, ein wenig ermüdet, auf dem Zweige zurück und hob das Bein wie zum Gruß in die Höhe; worauf ich mich schönstens bedankte und ihm mein Lebewohl sagte.
So ist'r nun wirklich, denn woher sollte auch sonst die Nachtigall den herrlichen Gesang gelernt haben? —
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frommes bescheidenes Gemüth und Sinn und Liebe für den schönen Gesang hatten, die horchten wohl auf, sangen'« nach, war die Engel ihnen spielten, übten

