der geräumige Hof und seitwärts cui kleines Gärtchen dran, in welchem schöne Blumen wuchsen, die Marie fleißig bcgoß; denn waS für ein liebes Kind Marie war, das wird wohl ein Jeder schon gemerkt haben; flc war auch der Muhme ihre größte Freude, obwohl flc den kleinen Friedlicd gleichfalls sehr lieb hatte, nur daß er bisweilen so wild und unbändig war, nach den Vögeln schoß, die Blumen auSriß und in der Sonne welken ließ, an den Bäumen die schönen neuen Hör« chcn zu Schanden machte, kurzum dar und jenes that, was nicht grade hübsch und artig genannt werden konnte.

Aber mit der Muhme, dem Fricdlicb und Marie, chcn war der Hausstand nicht etwa alle, v nein! Die guten Eltern hatten den Kindern noch zwei recht sorg« sämc Freunde und Beschützer hinterlassen, das war fllr's erste der Hahn, der so munter am Tag und in der Nacht krähte, die Munde machte und frühmorgens weckte, wenn cS Zeit war aufzustchn und fllr's zweite der starke, getreue Hund, der schon von weitem