— Kras, Kras, Fraß, Fraß, riefen aber immerzu die jungen, die an die schlechte Zeit nicht glauben wollten, so lange sie den Vater noch Hühner verspeisen sahen.
— Jh so schweigt still, zum Teufel, schrie die Rabenmutter, flch den Schnabel wischend, will das immerzu fressen und fressen! Schweigt still, oder ich könnt' noch Hunger bekommen, und da wußt ich nicht, was ich thäte, ihr unnützes Volk!
— Die Zeit ist so schlecht, fuhr Herr Rabe nach- dcnklich fort, nachdem er das Letzte aufgezehrt halte, wenn ich an meine jungen Jahre denke, das war ja damals ein Leben wie im Himmel, wie man zu sagen pflegt; einen Tag um den andern ein Hühnchen, eine Taube, ein junges Gänschen — wie aber die Leute verflucht pfiffig werden jetzt, und auf allerhand Listen und Gedanken kommen, nur recht um unser einem das Leben sauer zu machen. Selbst so ein elender Hund legt sich darauf, mir nachzusetzen. O verdammt! und wie so viel Lumpe in'S Handwerk Pfuschen,

