die Pulse schlugen ficbcrisch, Säbel und Flitzbogen standen in der Ecke, unberührt.
Das gute Schwesterchen Marie saß an seinem Bette zu den Füßen, und wenn Fricdlicb tief aufseufzte, fragte sie jedesmal: Was fehlt Dir lieber Fricdlicb, ist es noch immer nicht besser?
— Ach, jammmcrtc Fricdlicb, er ist ja so schön draußen!
Nun trat die Muhme wieder herein und brachte Fricdlicb einen Trank, den sie draußen für ihn gekocht hatte, gerade wie die Elster sie behorchte. Sie setzte sich auch an das Bett, still und besorgt. Durch das Fenster blinkte die Sonne und die Vogel schwirrten lustig vorüber oder stellten sich auf das Gesims, reckten die Hälse in die Höh und guckten Neugierig in die Stube.
— Es fliegt wohl ein Engel durch'? Zimmer, sagte t Marie, weil es so still war, wir wollen ihn bitten, daß er Fricdlicb gesund macht.
— Es sind immer welche um uns, mein liebes Kind, sprach die Muhme, Du siehst sie nur nicht.
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