2 das wäre! sprach der Müller ungläubig, denn der Fuchs war als ein ruchloser, diebischer Gesell bekannt.

Höre nur, fuhr der Fuchs zutraulich fort, Du lebst ja mit dem Jakob in großer Feindschaft, ich Will hingehn und ihm alle die schönen Hühner erwürgen, die er im Stalle hat.

Hm! Wenn Du das könntest! rief der Müller freudig. Dem schlechten Kerl wollt ich'S von Herzen gön« nen. Den wollt' ich einmal tüchtig auslachen!

Nur einen Gefallen mußt Du mir thun, sagte der FuchS, Du mußt mich über und über mit Mehl be> streuen, daß ich recht wie ein Müllerbursche aukseh, und mich Niemand erkennt, daß ich der Fuchs bin. Bejah- len kann ich Dir fteilich Dein Mehl nicht, denn dieZei- ten sind schlecht, Du muht eS mir schenken.

2a doch, ja, rief der Peter, herzlich gerne will ich das Mehl Dir schenken, und ein großer Brod sollst Du noch dazu haben, wenn Du dem 2akob die