m 159 ««-

rcnd au« bcm Keller herauf Flaschen und Glaser und allerhand Gcräthschastcn zertrümmert auf die Straße flogen. 3n diesem bedenklichen Augenblick kam ein jun­ger Mensch mit lautem, durchdringendem Rufen herbei- gerannt, und wer war dieser junge Mensch? Nie­mand ander« als eben der Vermißte, der vermeintlich Ermordete.

Die« gab nun freilich der ganzen Sache eine andere Gestalt. Die Nachricht von dem Leben des Todtgc- glaubten traf das Volk wie ein Blitz. Der Wcinschcnk wurde sogleich frei gelassen, und der halbbcrauschtc Haufe umringte den mit einem Jubclgcschrcl, den cS so eben noch im Begriff war, in Stücke \u zerreißen. Der Himmel weiß aber, wie sich mit einmal nun verbreitete, ich habe den Wcinschcnk fälschlich als den Mörder ange­geben. 2hr konnt leicht denken, welchen Erfolg dieses Gerücht hatte.

Die Wuth des Pöbels, die in ihres besten Befrie­digung gestörtwar, wandte sich jetzt gegen mich. Der erbit­terte Wcinschcnk stürzte wie ein Rasender voran und der