in die vollen Scitentaschcn, die er früher gar nicht bc> merkt hatte.
Am andern Tage erblickte Balthasar die Thürme einer großen Stadt; taufende von Menschen standen vor den Thoren, als er näher kam, begrüßte ihn ein solcher Iubclschrei, daß sich der Schneider mit beiden Händen an dar Pferd festklammern muhte, um nicht herunterzufallen. Nun ging aber der Rappe langsamer, und, Schritt vor Schritt, mitten unter dem jauchzenden Volk zog Balthasar feierlich in die Stadt hinein. Vor dem königlichen Pallastc wurde er laut als König ausgerufen, die ansehnlichsten Leute aus der Bürgerschaft hatten sich versammelt, ihm ihre Ehrerbietung zu bezeigen, man führte ihn in die königliche Wohnung und Balthasar, der Schneider, war nun wirklich und wahrhaftig ein König.
Balthasar stellte sich, als müßt' es so sein, ließ gar kein Erstaunen darüber vermerken, trug den Kopf in die Höh und marschirte mit seinen dünnen Beinchen so stolz und majestätisch wie Einer. Indeß hätt' er doch für

