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Ganz außer mir! — Auf einem Baldachine! —
Die zieht ja ein, wie eine Königin! —
Hugo (Tisch und Stühle aus dem Wege schiebend). Macht Platz! bereiten wir ihr eine -Bühne.
<Man hört den Gesang der sich nähernden Zigeuner, welche zuletzt auf einem kleinen Baldachin die Präziosa herein tragen, und in die Mitte der Wähnt niedersetzen.) Hurra! Hurra! des Waldes Söhne,
Die wilde Horde nur genannt,
Verehren hoch das Zarte — Schöne Und tragen es von Land zu Land.
Hurra! Hurra! — Und Knie und Sinn Beugt jeder ihr, der Königin.
(Die beiden Zigeuner-Knaben, welche das Baldachin getragen haben, beugen, nachdem sie es niedergelassen haben, ein Knie zur Erde. Präziosa dankt mit Würde, grüßt dann die zu beiden Seiten stehenden Kinder mit zierlichem Anstaube.)
Fünfte Scene.
Die Vorigen, Präziosa, die beiden Lräger, die Zigeuner-Mutter. lPräziosa ist, wie sie auf großen Theatern erscheint, phantastisch gekleidet und hält eine Guitarre, mit welcher sie ihren Tanz und ihren Gesang begleitet, im Arme *)).
Wohnt die Kunst nur in Pallästen,
Wo der Reichthum sie erzieht?
Singt nicht in des Waldes Aesten Vöglein auch ein süßes Lied?
*) Es steht dem jungen Mädchen, welches die Rolle der Präziosa übernehmen wird, frei, hier auch einen pantomimischen Tanz einzuweben.

