147
WaS Schönres als dies Kind, mit seinem Lilren-
Stengel,
Könnt' ich der Mutter heut' nicht schenken! —
D etty (wie die Vorigen; sie bringt die Treue geführt, himmelblau gekleidet, mit einer Sternenkrone>.
DaS nenn' ich doch ein Blümchen, schöner sah Gewiß es keins von Euch, im Leben —
Und Schönres kann ich unsrer Mutter ja Zum heut'gen Fest gewiß nichts geben.
Zufriedenheit (st« windet den von Carl früher gebrachten Kranz um diese drei).
Ja, Liebe, Unschuld und die fromme Treu,
Wo die zu einem Feste sich verbinden,
Da ist auch die Zufriedenheit dabei,
Mit immer grünem Kranz sie zu umwinde».
<Die Zufriedenheit bleibt hinter diesen drei Verbundenen stehen, die Kinder haben den andern Kranz geholt und umwinden damit die ganze Gruppe.)
Die Kinder ssprechen abwechselnd dazu).
So, liebe, theure Mutter weben,
Das Beste, was dem Sterblichen gegeben,
Wir hier auf immer in Dein Leben ein.
Es wird — es soll — es muß von Dauer
sein, —
>n —
(Die Thüre der Hütte springt hier von selbst auf, man steht den Neid, die Langweile und den Schmerz darinnen ohnmächtig und gefesselt liegen.)
7 *

