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So, vor der Thür um's liebe Brod zu bitten-!
(Zum Bilde sich wendend.!
Gottlob, daß Du's nicht sieh'st—Du hast nun ausgelitten - Zwar — (nachdenkend) wenn ich es verkaufte? — Nein,
ach nein!
Der Mutter Bild — das muß der Kinder Erbe sein!
(Sie nimmt einen Bündel vom Tische.)
Nun will ich auch — ach Gott, auf's Ungewisse Die Arbeit zu dem Kaufmann tragen,
Die Bitte — um nur kleinen Vorschuß wagen —
Thut er's — (freudig) dann, Kinderchen, kauf' ich ein
Mandel Nüsse! — <ab>
Dritte Scene.
(Nachdem Susanne ein Weilchen fort ist, steckt Julchen den Kopf durch die Nebenthür).
Julchen.
Sind Alle fort? — Schon! (Sie tritt herein) So hab'
ich freies Feld! —
Hier — (indem sie spricht, holt sie eins ums andere der Stücke, welche sie nennt, herein. Zuerst bringt sie ein Christ- bäumchen).
Hier, in die Mitte wird der Christbaum hergestellt. Das Vögelchen hier, für den kleinen Knaben —
Dies Körbchen — Zwirn und Scheere drin — soll Mim-
mi haben,
Die Stiefelchen der Knabe. — Der wird springen, Daß drüben mir vor Lust die Ohre» klingen —
Und sie das Schürzchen und das Tuch —
Das ist nun Alles? — Ja, und wenig g'nug!
Ach — (traurig) mit der Nadel ist so wenig zu verdienen! —
(Nachdenkend) Und dennoch— dennoch bin ich ja vor ihnen

