wieder in die Stadt. Als aber der Prinz die Haarlocke auch vergraben hatte, sprach die Mirthe:
Nun bin ich ganz Im alten Glanz;
Bring' mir den Kranz Und führe mich zum Hochzeitstanz.
Da ließ der Prinz ein großes Fest vor allem Volke im Schloßgarten ansagen; da alles versammelt war, ward die Mirthe unter einen Thronhimmel gestellt, und der schönste Blumenkranz mit Gold durchwunden ward ihr von dem Töpfer und der Töpfcrin aufgesetzt, und als dies kaum geschehen war, trat das Mirthenfraulein wie die schönste Braut geschmückt aus dem Baum hervor, und ward von ihren Eltern, welche sie noch nie gesehen hatten, unter Frcuden- thranen, und dann von dem glücklichen Prinzen als seine Braut herzlich umarmt. Da standen die neun Mordfraulein wie auf heißen Kohlen; der Prinz aber sprach: „Was verdient der, welcher diesem Mirthenfraulein etwas zu Leide thut?" Und einer sagte da nach dem andern irgend eine harte Strafe her, und als die Frage an die neun Fräulein kam, sagten sie alle zusammen: daß ihn die Erde verschlinge und seine Hand auö der Erde wachse; und kaum hatten sie eS
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