Nettchen.

Wie? Wechseln? Hast du Gold zu geben? Sich Gustchen, das verschwiegst du mir?

A uguste.

Ach freilich geht mirs fast aus Leben,

Doch es muß fort! Hier ist es, hier!

Nur mußt du nichts der Mutter verrathen, Auch gegen Hannchen still wie das Grab!

Nettchen.

Das ist ja der alte Henkclducaten,

Den dir dein scl'ger Vater gab!

O, deine Tochter ist wohl gerathen!

Sie giebt den ihr so heil'gcn Ducatcn Und trocknet der Waise die Thränen ab! Den wcchsl' ich nicht! das kannst du glauben Allein das Geld, gleich hol' ich's dir.

Auguste.

Willst du mir nicht alle Freude raliben,

So nimm das Gold, und wechsle mir.

Thust du es nicht, ich geb'S dem Schneider, Wcchsl' er es dann nach seinem Sinn,

Und nehme freudig meine Kleider,

Und trag' sie Catharinen hin.