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Catharine.
Du lieber Gott! ich kann's nicht sehen,
Daß solch ein freundlich Auge weint!
O sagen Sie, was ist geschehen?
Nettchen.
Ach! alles hat sich heut vereint,
Den stolzen Muth in mir zu beugen! —
Ihr alle seht mich dankbar an,
Erhebt mich hoch und ich muß schweigen,
Und dulden mehr fast, als ich kann.
Catharine.
Kann Ihnen das nicht Ruhe geben,
Daß Sie mich heut so hoch erfreut? —
Nettchen dringend.
O schweig, wenn du mich liebst! mein Leben, Mein ganzes Seyn erzittert heut'!
Sie setzt sich kummervoll nieder, und legt den Kopf in die Hand.
Catharine.
Ach, wollten Sie mich nur bescheiden,
Ob ich vielleicht fortgehen soll ? —
Nettchen
streichelt ihr die Wange».
Nein! Nein! Dich seh' ich ja mit Freuden! Doch still! Die Mädchen kommen wohl.

