Aß
M. Sturm erstaunt.
Wie, Gustchen? das ist dein Dukaten? Das ist mir wunderbar genug.
Nettchen.
Seht ihr! nun ist Auguste böse.
Sie faßt Augustens Hand.
Machst du mir so das Leben schwer, Weil ich das Räthsel endlich löse?
Zu Mad. Sturm.
Sie selbst gab den Dukaten her.
O, daß ich hoch dich, Mutter, preise! «» Die solch ein theures Kind gebar,
Das wie ein Engel zu der Waise Sich schleicht und seine Gaben leise Bescheert so zart und wunderbar!
Das Gold hab' ich ihr wechseln müssen, Damit bezahlte sie das Kleid.
Ich habe lang' zu schweigen wissen,
Ob ihr mir gleich das Herz zerrissen,
Doch endlich treibt ihr mir's zu weit.
M. Sturm.
Was hör' ich? aber diesen Zettel,
Den, Nettchen, schrieb doch Ihre Hand.

