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Er wußte nun, er hatte die Brgndhexe gesehen, und dieses allgemein gcfürcktete Gespenst war seine Freundin. Er hoffte, die Tante würde ihn deS andern Morgens auch wieder nach Erdbeeren schicken, und die Stunden des LageS wollten ihm nicht schnell genug entfliehen. — Auch halten die Erdbeeren, so viel er deren heut immer mitgebracht hatte, wirklich kaum für Fritzchens Appetit hingereicht, und Tante Eva wollte doch auch ihre Erdbcerkaltschaale essen. Deshalb gab sie Ernsten nicht allein für den andern Morgen den gewünschten Auftrag, sondern befahl auch Florcntinen, mitzugehen und noch einen zweiten Topf voll Erdbeeren cinzulesen! — Wer war froher als die beiden Kinder! — sie drückten sich geheimnisvoll die Hände, und eilten am Abend froh in ihre Schlafkammer, um mit dem Tage wieder zu erwachen.
Ernst besah, ehe er sich schlafen legte, noch einmal mit stiller Lust seinen schönen, neuen Nußknacker, und sagte endlich wehmüthig zu ihm: „Ach! wenn mir Fritz nur ein Paar Nüsse übrig gelassen hätte, um sie mit dir aufknacken zu können!" — Aber kaum waren diese Worte ausgesprochen, so sing, der Nußknacker von selbst an zu knacken, und aus seinem großen, unförmlichen Maule fielen schöne Nüsse und Mandeln heraus. Der erfreute Knabe ließ sie sich anfangs trefflich schmecken, als aber der Nußknacker immerfort arbeitete, und gar nicht auf-

